Ein noch junger Bert Simon im Jahre 1995 in Skardu, Baltistan (Pakistan) singt mal was.

 

 

Der "Marsch zum Mond" hilft Menschen. Praktisch.

Hier eine Auswahl interessanter Projekte:

 

 

Am Anfang stand das Friedensdorf International.

Von 1994 bis 1997 marschierte ich für das Friedensdorf International. In einer Reihe von Diavorträgen sammelte ich insgesamt Spenden und Unterstützung von rund 20.000 Mark für diese wichtige und gute Einrichtung. Das Friedensdorf holt schwer kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland, damit diese hier behandelt werden können. Auslöser der Aktion Friedensdorf International war das große Leid, das der Vietnam-Krieg über die Menschen brachte. Bis dato haben die Mitarbeiter des Friedensdorf International zigtausenden Kindern Leben und/oder Gesundheit gerettet. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt seit Jahren auf Afghanistan.

 


 

10.000 Dollar für Pfadfinder in Tampa, FL

Hilfe kann auch ganz ratzfatz gehen. Da ich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 meine Wanderung in den USA abbrechen musste - die Sicherheitslage, die dauernden Polizeikontrollen und das Land, das gegen jedes und alles allergisch reagierte brachte mich dazu, mich in ruhigere, überschaubarere Länder zurück zu ziehen.

Das Zugfahrzeug unseres Expeditionsfahrzeuges, ein Dodge RAM 2500, verkauften wir und spendeten den aufgerundeten Erlös an eine Scout-Truppe, denn wir wollten diejenigen in den USA unterstützen die überhaupt noch wandern.

Die USA ist ein vollmotorisiertes Land. "Ohne Auto kann man doch gar nicht wandern" meinte mal ein Amerikaner zu mir. Besser kann man das nicht ausdrücken...

>>> Hier gibt es einen Zeitungsartikel darüber

 


 

Schul- Gesundheits- Aufforstungsprogramm in Baltistan.

Im Jahre 1995 besuchte ich erstmals Baltistan, ein Land in den höchsten Bergen unserer Erde. In der Folgezeit mobilisierte ich Gelder um der Arbeit der Baltistan Health & Education Foundation ein wenig zur Hand zu gehen. So brachte ich u.a. 10.000 Mark von Ferrari Becker nach Skardu. Die Arbeit in Skardu würde mich, das war mir damals noch nicht so bewusst, bis heute begleiten. Auch nach mehr als einem Jahrzehnt bin ich mehr denn je von Klein-Tibet begeistert.

Ich bin aktives Mitglied der Himalaya-Karakorum-Hilfe e.V., die sich in dieser Region einsetzt, mehreren Ortschaften Wasserleitungen verschafft und sich auch während des großen Erdbebens 2005, bei dem rund 100.000 Menschen starben, engagierte. Gemeinsam mit den Maltesern wird bis dato ein Gesundheitsszentrum geführt und die Anzahl der unter Aufsicht von Höhenbergsteigerin / Studienrätin Barbara Hirschbichler bereits durchgeführten Projekte ist sehr lang.

 


 

 

Rasche Soforthilfe: Auto für eine Familie.

Am 08.09.2006 habe ich in Wuppertal einen Renault Grand Scenic im Wert von Euro 18.500 an eine Familie übergeben, die zwei Kinder mit Mukoviszidose versorgt. Der älteste Sohn wurde bereits zweimal doppellungentransplantiert; der Vater starb vor drei Jahren an einem Herzinfarkt. Nachdem das Auto der Familie im August 2006 fahruntüchtig liegen blieb, habe ich mehrere Stiftungen angerufen und um Hilfe gebeten. Binnen zwei Wochen beteiligten sich die Franz-Beckenbauer-Stiftung (die ganze 15 Minuten nach meinem Hilferuf bereits 3000 Euro zusagte!), die Diakonie Wuppertal, die Stadtsparkasse Wuppertal, der Verein "Wuppertaler in Not e.V.", die OVB Versicherung, die Baseler Versicherung und Renault Eylert. Gemeinsam wurde so die Spende eines neuwertigen Fahrzeuges, in dem neben den drei Kindern auch bei Bedarf Rollstühle und Sauerstoff transportiert werden kann, geschultert. Die Versicherungen, der Service, sowie alle Inspektionen und Verschleiß sind für die ersten drei Jahre in dieser Spende als 'Rundumsorglospaket' enthalten. Das war eine wirklich geile Aktion.

 


 

Klicke hier für einen Filmbeitrag der >>> ARD

 

Die Fußball WM im Kinderkrankenhaus.

Da war also die WM. Und wir wollten sie a.) auf einer großen Leinwand sehen und b.) wenn möglich rauchfrei aber c.) trotzdem eine tolle Atmosphäre haben. Wir überlegten hin. Und wieder her. Und dann kam uns die Idee des Tages: Wir würden die WM einfach in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule zeigen. Michael Kowalski, Frauke Trojan und ich bildeten ein Team und brachten den Kids die WM:

In Zahlen ausgedrückt war die WM Übertragung eine Materialschlacht: Mehr als 100 Kilogramm Pommes, zehn Kilogramm Chicken Nuggets, 5 Kilogramm Tintenfischringe, rund 400 Waffeln, 10 Kilogramm Gummibären & Co., 300 Tüten Chips und ca. 20 Kästen Getränke verschwanden während der Übertragungen. Insgesamt sahen ca. 500 Kinder und ihre Eltern die Spiele auf unserer Leinwand.

Besonders an Tagen, an denen das ganze Land feiert und man selber mit Schmerzen im Krankenhaus liegt, fühlt man sich ausgegrenzt. Es ist deshalb nötig, dass Menschen mit einem feiern. Damit man auch lachen kann. Damit man auch Spaß hat. Und da die Kinder nicht aus ihrer Situation und aus dem Krankenhaus heraus können, sind wir, die Gesunden, eben in ihren Alltag gekommen. :-)

 


 

CJD Asthmazentrum Berchtesgaden.

Seit 1998 habe ich guten Kontakt zum Asthmazentrum in Berchtesgaden. Nach meiner Rückkehr aus Australien verkaufte ich dort das Unterstützungsfahrzeug und spendete den Betrag (23000 Mark) an das CJD. Im CJD Asthmazentrum Berchtesgaden befindet sich auch die höchstgelegene Schule Deutschlands. In diesem alpinen Klima gibt es keine Hausstaubmilben und nur wenig Allergene. Das ist gut, vor allem wenn man, wie die meisten Jugendlichen dort – und wie ich - unter Asthma leidet. Von Unterwegs packe ich immer mal wieder ein paar Pakete wenn mir etwas Interessantes unter die Finge kommt. So hat die Schule bereits einen Krokodilschädel und Bumerangs aus Australien, Autogramme der ersten Mondfahrer von der NASA usw. in ihrem Fundus. Und es wird in Zukunft sicherlich noch ein wenig mehr werden. :-)

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